Hackathon goes Rothenburg und das mit Erfolg

Der dritte Hackathon ist wieder ein großer Erfolg gewesen! Drei Tage, drei Challenges und etwa 50 Teilnehmende haben gemeinsam am Campus der Hochschule Ansbach in Rothenburg ob der Tauber innovative Lösungen entwickelt.

Zu den Challengegebern gehörten „Tree Planting Projects“ (TPP), das Logistikunternehmen „Die Frachtlotsen“ und die „Stadt Rothenburg“. Bei TPP ging es darum eine kurzfristige sowie nachhaltige Finanzierungsmöglichkeit zu erarbeiten, damit die Zukunft des Unternehmens gesichert ist. Die Frachtlotsen stellten eine Challenge, bei der die interne Kommunikation verbessert werden sollte und die Stadt Rothenburg suchte nach Möglichkeiten, den Laden-Leerstand in der Innenstadt zu reduzieren und junge Menschen für deren Belebung zu begeistern. Gemeinsam haben die Teams Lösungsansätze gesucht, gefunden und am letzten Tag des Hackathons vor einer Jury gepitcht.

Neben der eigentlichen Veranstaltung gab es den zweiten impACT-Talk: Peter Bales vom Recycling Innovation Hub pitchte seine konstruktive Idee, wie man durch Bildung die Umweltverschmutzung verringern kann. Nach seinem informativen Vortrag wurde der impACT-Award an das Startup-Team „todei“ (diversity, equity, inclusion) vergeben. Das Start-Up möchte die Diversität der Gesellschaft und die jeweiligen Eigenschaften nutzen, um den Fachkräftemangel zu verringern.

Am zweiten Abend lud die Gründungsberatung gemeinsam mit dem Campus Rothenburg Unternehmen und Institutionen aus der Region ein. Ziel des Abends war das „Networking“ & die Kooperationsmöglichkeiten mit der Hochschule Ansbach. Einige Institutionen der Gründerszene haben außerdem spannende Vorträge gehalten: Die Leitung des Campus in Rothenburg Dr. Florian Diener gemeinsam mit Prof. Dr. Carolin Durst, das ANsWERK, das AN[ki]T und die Organisatorinnen des Hackathons Tamara Rogalski und Katharina Bucher. Die Fragen: „Wie fungiert der Außencampus Rothenburg als Innovationszentrum in der Region“, „Künstliche Intelligenz und nachhaltiges Wirtschaften für Unternehmen“ und die Frage „Should I stay or should I go – junge Talente in der Region“, wurden beantwortet.

Die Besonderheit des diesjährigen Hackathon war aber nicht nur das umfangreiche Rahmenprogramm, sondern auch die Übernachtung in der nahegelegenen Jugendherberge als auch die Verpflegung am Campus für die teilnehmenden Studierenden, welche dank der Challenge-Geber ermöglicht wurde.

Aus der Challenge der Stadt Rothenburg hat das Team „Retro Respekt“ gewonnen. Die Studierenden haben ein Konzept mittels Influencern erarbeitet, um die Stadt Rothenburg bekannter zu machen. Für die Frachtlotsen-Challenge hat das Team „Rückspiegel“ das schon bestehende Beschwerdemanagement überarbeitet und verbessert. Die letzte Challenge von Tree Planting Projects wurde von dem Team „Money Trees“ gelöst: Die Studierenden wollen durch eine Spendenkampagne beim Weihnachtsbaumkauf kurzfristige Finanzierungsquellen erschließen.

Insgesamt ist die Gründungsberatung stolz auf die drei intensiven Tage in Rothenburg. „Wieder einmal wurde deutlich, wie viel Gründergeist in der Region Mittelfranken und der Hochschule Ansbach liegt“, freute sich Tamara Rogalski.

Auszeichnung für den Campus der Löwen

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